SPD will neuen Anlauf für mehr Jugendbeteiligung im Kreis

Veröffentlicht am 09.05.2014 in Pressemitteilung

Ruland: "Alte schwarz-gelbe Zöpfe endlich abschneiden - neue Wege gehen"

Wahlkreis/Mainz. Der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland und die SPD-Fraktion im Kreistag machen sich für eine Initiative für mehr Jugendbeteiligung im Kreis Mayen-Koblenz stark. Damit starten Sozialdemokraten nunmehr bereits den zweiten Anlauf, nachdem eine erste Initiative in der auslaufenden Legislatur von der schwarz-gelben Mehrheit im Kreis abgeblockt wurde.

„Nicht erst seit dem Aufmacher der Rhein-Zeitung am 8. Mai ist uns klar, dass in unserem Landkreis enormer Nachholbedarf in Sachen politischer Jugendbeteiligung besteht. Einzig in Andernach gibt es derzeit ein auf Antrag der SPD ins Leben gerufene Jugendforum. Beteiligungsmöglichkeiten auf Kreisebene bestehen quasi nicht“, so das ernüchternde Fazit des Landtagsabgeordneten. „Wir hoffen daher darauf, dass die kommende Kommunalwahl andere Mehrheitsverhältnisse im Kreis ergibt, die eine stärkere Einbeziehung junger Menschen ermöglicht. Einen erneuten Anlauf wollen wir im Jahr 2014 auf jeden Fall wagen! Alte schwarz-gelbe Zöpfe müssen endlich abgeschnitten und neue Wege beschritten werden."

Der Forderung nach einer Stärkung der Jugendbeteiligung im Kreis schloss sich auch der Spitzenkandidat und Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, der Andernacher Oberbürgermeister, Achim Hütten an. „Andernach hat mit seiner Initiative für ein Jugendforum bislang gute Erfolge erzielt. Auch die Resonanz und das Interesse der jungen Menschen gibt uns in jeder Hinsicht Recht. Es sollte jedem Kreistagsmitglied klar sein, dass wir uns zwar für die Interessen junger Menschen starkmachen können, aber dass zugleich die besten Expertinnen und Experten in jugendpolitischen Fragen die jungen Menschen selbst sind. Ihre Expertise wollen wir im Rahmen einer erneuten Initiative für mehr Jugendbeteiligung verstärkt einbeziehen.“

Unterstützung für das Vorhaben der Kreistagsfraktion kommt auch vom Vorsitzenden der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in Mayen-Koblenz, dem Juso-Kreistagskandidaten Faisal El Kasmi, und seinem Andernacher Pendant, Benedikt Mediger: „Den pauschalen Vorwurf, junge Menschen seien heute generell politikverdrossen, kann man so nicht gelten lassen. Oftmals fehlt es jedoch an Plattformen, auf denen sie ihre Forderungen artikulieren können. Hierfür stellt die Initiative der Kreis-SPD einen wichtigen ersten Schritt dar, den es zu unterstützen gilt, damit Jugendliche künftig über Themen, die sie ganz persönlich betreffen, auch mitentscheiden können.“

 
 

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