SPD steht für gleiche Chancen und Qualität in der Bildung

Veröffentlicht am 16.12.2010 in Landespolitik

Mit ihren jüngsten Äußerungen zur Schulpolitik erntete die Spitzenkandidatin der CDU für die kommende Landtagswahl in Rheinland Pfalz allenfalls Spott. „Die Äußerungen von Julia Klöckner belegen in eindrucksvoller Weise die Unkenntnis in der Bildungspolitik von Rheinland Pfalz“, kommentiert die Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles. Das erfolgreiche Abschneiden in zahlreichen nationalen und internationalen Vergleichsstudien sei Beleg genug für eine sehr gute Qualität der Bildung. Und der Landtagsabgeordnete Clemens Hoch bekräftigt: „Die SPD–Fraktion Rheinland-Pfalz hat auch in ihren Vorschlägen zum Landeshaushalt dem Bereich Bildung absolute Vorfahrt gegeben. Damit werden wir die gute Position des Landes in diesem Bereich noch weiter ausbauen.“
Hoch kritisierte, die CDU habe in der vergangenen Legislaturperiode alle wichtigen bildungspolitischen Reformschritte abgelehnt. Dennoch breche eine Spitzenkandidatin Julia Klöckner mit nachweislich falschen Behauptungen einen unnötigen Streit vom Zaun. „Was die CDU jetzt vorschlägt, ist reine Augenwischerei.

Im Übrigen bekämpft die CDU Rheinland-Pfalz die Schulstrukturreform, während sich die CDU-Bürgermeister im Land wie zum Beispiel Plaidt und Mendig darum reißen, eine IGS oder Realschule plus mit Fachoberschule zu bekommen.“
In den 5. und 6. Klassen der Realschulen plus ist übrigens durch die SPD die Klassenmeßzahl längst auf 25 abgesenkt worden. Geradezu absurd sei die CDU-Forderung nach einem Praxistag an Schulen alle zwei Wochen. „Diesen beruflichen Praxistag, in dem Jugendliche ihre Ausbildungsreife verbessern können, gibt es an rheinland-pfälzischen Schulen längst“, so Nahles, „und zwar einmal wöchentlich.“

Die beiden SPD-Politiker zogen Bilanz. Mit dem Landesprogramm "Zukunftschance Kinder - Bildung von Anfang an" sei das Bildungs- und Betreuungsangebot im vorschulischen Bereich weiter ausgebaut worden. Darin enthalten sei ein gutes Paket an Betreuungsangeboten für unter Dreijährige das sich erfolgreich etabliert habe und wachse. Die Öffnung des Kindergartens für Zweijährige mit Rechtsanspruch ab dem Jahr 2010 sei ein weiterer Meilenstein des Programms, ebenso die Beitragsfreiheit für Kindergärten. Hinzu komme das Programm für die Sprachförderung und Schulvorbereitung.
Vorreiter sei das Land beim Ausbau von Ganztagsschulen, mit deren Konzepten die Chancengleichheit für Kinder unterschiedlicher Herkunft in der Bildung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert würden. Bis 2011 werde es weit über 500 Ganztagsschulen in Angebotsform geben.

Wesentlich sei in diesem Zusammenhang der Ausbau der Schulsozialarbeit. „Mit Hilfe des Landes ist es den regionalen Schulträgern möglich, Schulsozialarbeit anzubieten; Dreiviertel der Personalkosten übernimmt das Land. Der Wert dieser Entscheidung für die Unterstützung einer positiven Entwicklung von Schülerinnen und Schülern trete immer offensichtlicher zu Tage“, so Hoch, ebenso die Unverzichtbarkeit des Landesprogrammes „Medienkompetenz macht Schule“ als weiterer Bausteine erfolgreicher Bildungspolitik.

 
 

Homepage SPD Mayen-Koblenz

News

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Besucher:783577
Heute:44
Online:1