Neuorganisation der Arbeitsagentur mit Ulrike Mohrs an der Spitze

Veröffentlicht am 04.06.2012 in Pressemitteilung

 

Andrea Nahles und Ulrike Mohrs treffen sich zu erstem Arbeitsgespräch

 

MAYEN-REGION: Zu ihrem ersten Arbeitstreffen haben sich die Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles und die neue Koblenzer Chefin der Bundesagentur für Arbeit, Ulrike Mohrs, im Mayener Bürgerbüro getroffen. Die aus Koblenz stammende Expertin für den hiesigen Arbeitsmarkt  steht seit dem 1. März an der Spitze der Koblenzer Agentur, die ab Oktober mit dem Standort Mayen fusionieren wird. 

 

Erstes Thema der Fachfrauen für Arbeit und Soziales war das endgültige Aus für die mehr als 13 000 Frauen von Schlecker. „Die Betroffenen sollten sich frühzeitig bei uns zu melden, um all ihre Chancen unmittelbar zu nutzen“, warb Ulrike Mohrs. Eine realistische Erörterung der Problematik der oft alleinerziehenden ehemaligen Mitarbeiterinnen der Drogeriekette folgte. Darin, dass die Gekündigten nun jeder Unterstützung bedürfen, waren sich Andrea Nahles und Ulrike Mohrs einig. Andrea Nahles: „Die Frauen von Schlecker haben Jahrzehnte um faire Arbeitsbedingungen bei Schlecker gekämpft. Jetzt werden sie hinnehmen müssen, dass die Branche inzwischen weitestgehend niedrigere Gehälter zahlt. 400-Euro-Jobs sind heute im Einzelhandel die Regel. Davon kann man keine Familie ernähren.“

Den aktuellen und künftigen Fachkräftebedarf erörterten Nahles und Mohrs und waren schnell bei einer Diskussion über die geeigneten Maßnahmen beim Übergang von der Schule zum Beruf. Organisatorisches und die künftige Zusammenarbeit der beiden Frauen wurden schließlich besprochen. „Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit im Sinne der Menschen in der Region“, erklärte Mohrs und Nahles ergänzte: „Mit Ulrike Mohrs wird eine tatkräftige Expertin an der Spitze der Agentur die Arbeitsmarktpolitik in unserer Region mit gestalten. Ihr direkter Draht nach Nürnberg und ihre langjährige Erfahrung sind eine gute Voraussetzung für die kommenden Jahre. Ich freue mich auf einen regen Austausch.“

 
 

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