Mumm als Bürgermeisterkandidat bestätigt

Veröffentlicht am 25.10.2008 in Aktuell

Die Gratulanten zu Maximilian Mumms Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten Foto: H. Israel

Im Rahmen einer Vertreterversammlung der SPD Maifeld im Haus der Gemeinde in Rüber wurde der amtierende Bürgermeister der Stadt Münstermaifeld Maximilian Mumm von den anwesenden Delegierten zum Kandidaten für die Wahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Maifeld nominiert.

Der Vorsitzende der SPD Maifeld, Günter Schnitzler zeichnete ein Bild von Maximilian Mumm, in dem er ihn einen Macher nannte, der die Dinge anzupacken versteht. So wurden in seiner Amtszeit als Bürgermeister der Stadt Münstermaifeld neben einer Komplettversorgung im Bereich der Kindertagesstätten auch die Stadthalle und ganz aktuell der zurzeit laufende Ausbau des Münsterplatzes realisiert. Unter seiner Führung hat die Stadt Münstermaifeld im Rahmen der Stadtsanierung das Gesicht bekommen, welches ihr zusteht. Dabei geht Maximilian Mumm stets auf die Bürger zu und versteht es perfekt, sie in die einzelnen Prozesse einzubinden.
Als beispielhaft nannte Günter Schnitzler die gescheiterte Einführung der Regionalen Schule Maifeld, die von der Amtsinhaberin mit den Worten: „Jetzt mache ich nichts mehr und warte darauf, was das Ministerium und die ADD mir vorgeben“ kommentiert wurde. Das wäre uns mit einem Bürgermeister Maximilian Mumm nicht passiert und ich bin mir sicher, die Schulsituation auf dem Maifeld wäre heute eine andere. Maximilian Mumm selbst hob in seiner Vorstellung hervor, dass die Einführung der IGS (Integrierten Gesamt Schule) neben dem Elternwillen im wesentlichen auf die Arbeit der SPD Fraktion im Verbandgemeinderat zurückzuführen ist, die bei den entsprechenden Stellen energisch für die Einführung geworben hat.
Weiterhin nannten beide die Abwasserbeseitigung der Burg Eltz, deren Abwässer aufgrund eines bereits mehrere Jahre in der Schublade liegenden Vorschlags nun plötzlich doch über Keldung einer Verbandsgemeindeeigenen Kläranlage zugeführt werden, anstatt diese, gegen heftigste Gegenwehr der Moselkerner Bevölkerung, in die Nachbarverbandsgemeinde zu leiten. Gerichtskosten, doppelte Planungskosten und natürlich der erhöhte Aufwand für die tägliche Beseitigung der Abwässer in der Saison durch ein Tankfahrzeug sind der Dank der Amtsinhaberin an die Gebührenzahler
Maximilian Mumm wies weiter darauf hin, dass viele Bürger das Gefühl haben, dass ihnen nicht oder nur unzureichend zugehört wird und in vielen Gesprächen von einer „von oben herab“ Mentalität berichtet wird. Diese endet vielfach in Streitigkeiten, welche dann auch immer wieder zu der Beauftragung eines bestimmten Anwaltsbüros führen, nämlich dem des Ehegatten der Amtsinhaberin. Neben der Begünstigung unter sich nahe stehenden Personen entsteht außerdem der Eindruck einer persönlichen Einflussnahme des Ehegatten, der neben seiner als Tätigkeit Anwalt auch als Vorsitzender der Kreistagsfraktion der CDU fungiert, auf die Amtsführung in der Verbandsgemeinde. In der Verbandsgemeindeverwaltung selbst hat Maximilian Mumm kompetente, freundliche und engagierte Mitarbeiter kennen und schätzen gelernt. Probleme gibt es hingegen nur mit der Verwaltungschefin. „Ich bezweifele, dass das nur an mir liegen kann“, sagte Maximilian Mumm.
In die Zukunft gerichtet betonte Maximilian Mumm, dass er als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld ein Klima des Vertrauens und des Friedens schaffen möchte, in dem man über alles reden und streiten kann, ohne Angst haben zu müssen, Rechtsanwaltsschreiben zu bekommen. Dabei möchte er den Bürgerinnen und Bürger zuhören und sie unterstützen, den ehrenamtlich geführten Gemeindeverwaltungen ein verlässlicher Partner sein und die Mitarbeiter in der Verwaltung bei Ihrer engagierten und motivierten und vor allem selbstständigen Arbeit unterstützen, denn es sind alles erwachsene Menschen, die ihren Beruf gelernt haben.

 
 

Homepage SPD Maifeld

News

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

11.02.2026 21:41 Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz
Barrierefreiheit nützt uns allen Die Bundesregierung treibt die Barrierefreiheit voran: Das Kabinett hat am Mittwoch eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes auf den Weg gebracht. SPD-Fraktionsvizin Dagmar Schmidt spricht von einem wichtigen Schritt. „Der Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes bedeutet einen wichtigen Schritt hin zu einer inklusiveren Gesellschaft. Er stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen und… Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz weiterlesen

11.02.2026 21:39 Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus
Rekord im Tourismus – Strategie, gute Arbeit und verlässliche Politik zahlen sich aus Stefan Zierke, tourismuspolitischer Sprecher: Der Deutschlandtourismus erreicht mit 497,5 Millionen Gästeübernachtungen einen neuen Rekord. Klare Strategie, engagierte Beschäftigte und verlässliche Politik sorgen für Wachstum, stärken die Betriebe und sichern gute Arbeit – für einen wirtschaftlich starken, sozial gerechten und nachhaltigen Tourismus in allen… Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Besucher:783577
Heute:89
Online:2