Marc Ruland: „Mit Mumm ist das Maifeld auf gutem Kurs.“

Veröffentlicht am 08.08.2022 in Aktionen

SPD-Generalsekretär tauscht sich mit Maximilian Mumm über die aktuelle Situation in der Verbandsgemeinde Maifeld aus
 

SPD-Generalsekretär Marc Ruland machte im Rahmen seiner „Dialogtour“ kürzlich Station in Polch. Im Büro des Bürgermeisters tauschte er sich mit Maximilian Mumm über die aktuelle Situation in der Verbandsgemeinde Maifeld aus. In seiner Doppelfunktion als SPD-Kreisvorsitzender ist es Ruland wichtig, sich regelmäßig mit den Bürgermeistern des Kreises Mayen-Koblenz auszutauschen, um über aktuelle Herausforderungen in den Städten und Gemeinden im Gespräch zu bleiben. Er wolle erfahren, was gut laufe, aber auch wo der Schuh drücke, und wo er als Kreisvorsitzender vor Ort und als Generalsekretär auf Landeseben unterstützend tätig werden könne, so Ruland.

Die aktuelle Situation der ärztlichen Versorgung sei „richtig gut“, berichtete Mumm. Zum Beispiel beschäftigten verschiedene niedergelassene Arztpraxen in seiner Verbandsgemeinde sogenannte Weiterbildungsassistentinnen und Weiterbildungsassistenten. Das seien Mediziner und Medizinerinnen nach dem Studium, deren Weiterbildung von den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung finanziell gefördert würden, erklärte er. „Wir als VG haben darüber hinaus ein eigenes Förderprogramm, aus dem wir pro Assistent monatlich 500 Euro beisteuern. Ebenso fördern wir Neueröffnungen und unterstützen bei Praxismodernisierungen“, fügte er hinzu. Dies sei ein wichtiger Beitrag, die vertragsärztliche Patientenversorgung im ländlich geprägten Maifeld sicherzustellen, so der Bürgermeister weiter. Zudem stehe man im Dialog mit Universitäten und verschiedenen Krankenhäusern und sei besonders froh über die Zweigstelle eines Koblenzer Kinderarztes in der Region. Auf Rulands Frage, warum es im Maifeld besser laufe als anderswo, antwortete der authentische Rheinländer, der für seine zupackende Art bekannt ist: „Weil ich mich mit meinem Team darum kümmere! Wenn wir uns nicht kümmern, kümmert sich keiner!“

Auch im Bereich des altersgerechten Wohnens mache das Maifeld große Fortschritte. Man habe Investoren gefunden, um Wohnformen zu schaffen, damit die Maifelderinnen und Maifelder auch im Alter Unterstützung erfahren und in ihrem gewohnten sozialen Umfeld bleiben könnten.

Ebenso konnte Mumm bezüglich der Ausstattung in den Schulen viel Positives berichten. Zum einen habe er mit Unterstützung durch Landesmittel aus dem Digitalpakt sowie einer eigenen Investition der Verbandsgemeine in Höhe von 500.000 Euro alle Schulen in der Verbandsgemeinde mit W-LAN ausgestattet. Zum anderen habe der ehemalige Bürgermeister von Münstermaifeld mobile Luftreinigungsanlagen angeschafft, weil er nach eigener Aussage „auf keinen mehr warten“ wolle.

„Du hast einfach gemacht. Das bist du, Max! Mit dir ist das Maifeld auf einem guten Kurs“, sagte der Generalsekretär anerkennend und lobte sein Engagement.

Auf die aktuellen Herausforderungen und Probleme angesprochen, erläuterte Mumm die nach wie vor angespannte Situation im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nach der Umstellung im Kreis im Dezember 2021. Nach wie vor laufe es nicht rund, so der gebürtige Kölner. In diesem Zusammenhang berichtete er von einem kürzlichen Vorfall, bei dem Kindergartenkinder von einem von der TRANSDEV und VREM eingesetzten Busfahrer einen Kilometer vom Kindergarten entfernt abgesetzt wurden. Der deutschen Sprache nicht mächtige, ortsunkundige Fahrer habe seinen ersten Arbeitstag gehabt und sich lediglich mit Gesten verständigen können, so der Bürgermeister aufgebracht. Die beiden Gesprächspartner waren sich einig, dass die unhaltbaren Zustände im ÖPNV nach mittlerweile acht Monaten endlich ein Ende haben müssten. Das Vertrauen und die Sicherheit der Fahrgäste, insbesondere der Kindergarten- und Schulkinder, dürften nicht länger aufs Spiel gesetzt werden, sagten die beiden unisono.

Man werde weiterhin in regelmäßigem Austausch bleiben, versprachen sich die beiden SPD-Politiker abschließend.

 
 

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