"Vorstadtkrokodile" im Willy-Brandt-Haus: "Wir wollen Euch in unserer Mitte"

Veröffentlicht am 13.02.2009 in Aktionen

Die SPD steht fest an der Seite der Künstler und Kreativen. Auf dem mittlerweile 6. Filmabend, den die SPD im Rahmen der Berlinale im Willy-Brandt-Haus organisierte, kamen Frank Steinmeier, Franz Müntefering und andere SPD-Spitzenpolitiker mit Vertretern der Filmbranche zusammen. Eine klare Botschaft ging nicht nur vom gezeigten Film "Vorstadtkrokodile" aus. Steinmeier kündigte auch bessere Rahmenbedingungen für die Kulturschaffenden an.

Vor rund 500 Gästen, darunter zahlreiche Filmschaffende - unter anderem Mario Adorf -, ging der SPD-Kanzlerkandidat auch auf die Sorgen der Filmbranche ein und stellte bessere soziale Rahmenbedingungen bei der Arbeitslosenversicherung, die Stärkung des Kinos als Ort des kulturellen und sozialen Lebens sowie einen verbesserten Schutz des geistigen Eigentums in Aussicht.

Justizministerin Brigitte Zypries, so Steinmeier, erarbeite gerade Konzepte für einen besseren Schutz des geistigen Eigentums - insbesondere im Internet. "Arbeiten sie mit ihr zusammen", ermunterte er die Kulturschaffenden im Willy-Brandt-Haus. Die Kinobetreiber forderte der SPD-Kanzlerkandidat auf, sich gemeinsam der Herausforderung der Digitalisierung zu stellen. Die Entwicklung dürfe nicht zu einem Verdrängungswettbewerb führen, denn "Kinos sind Orte des kulturellen und sozialen Lebens". Die am Abend gezeigte Verfilmung von Max von der Grüns Roman "Vorstadtkrokodile" (Regie: Christian Ditter) bezeichnete Steinmeier als einen "Film zur richtigen Zeit". Denn es gehe in Deutschland tatsächlich darum zu verhindern, "dass an den Rändern unserer Städte und Gesellschaft eine verlorene Generation ohne Zukunftshoffnungen und ohne Glauben an sich selbst heranwächst". Die Gesellschaft müssen den jungen Menschen egal welcher Herkunft "klar sagen und zeigen: Wir wollen Euch in unserer Mitte". Mehr Infos.
 
 

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