Verkehrsknotenpunkte in Augenschein genommen

Veröffentlicht am 20.09.2008 in Kommunales

Vertreter der SPD Stadtratsfraktion haben im Rahmen der Veranstaltungsreihe „SPD vor Ort“, verschiedene Verkehrsknotenpunkte in Augenschein genommen. Hintergrund war die Fortschreibung des SPD Programms und hier insbesondere das Thema „fließender Verkehr“.

Bereits im Programm der laufenden Wahlperiode haben die Mayener Sozialdemokraten „Leitsätze zur kommunalen Verkehrspolitik“ aufgestellt.

Die SPD hat diese Leitsätze fortgeschrieben.
Wesentliche Punkte in diesen Leitsätzen bleiben die Forderung nach einem behinderten gerechten Ausbau der Straßen, die Unterführung in der Westbahnhofstraße, die Fußgängerunterführung der Eisenbahntrasse in der Finstingenstraße, verschiedene Maßnahmen der Verkehrsberuhigung, die Anbindung des Radwanderweges an die Kernstadt, die Anbindung der Röntgenstraße an die Südumgehung, die Prüfung einer weiteren Anbindung an die Südumgehung im Bereich Kaufland, die Fortschreibung des Generalverkehrsplanes und die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung als präventiv wirkendes Element kommunaler Verkehrsüberwachung.

Wesentlicher Teil der SPD Leitsätze bleibt die Kernaussage, dass „Straßen in Wohngebieten und solche die sich aufgrund der Verkehrsbedeutung dafür eignen, als Lebensraum zu begreifen und auszubauen sind. Straßen mit großer Verkehrsbedeutung so zu gestalten und zu vernetzen sind, dass der Verkehr sich bewegt statt steht.“ Zum Bedauern der Sozialdemokraten besteht in vielen Bereichen der örtlichen Verkehrspolitik noch großer Handlungsbedarf. Zahlreiche Staupotentiale in der Stadt sind hierfür ein äußeres Zeichen. Insbesondere in den Stoßzeiten sind die Verkehrsanlagen darauf gerichtet, Verkehrsteilnehmer aus der Innenstadt zu vertreiben. Die vom Verkehrsausschuss jetzt in Angriff genommenen Verkehrsmaßnahmen „Habsburg- und Boemundring“ seien ein Schritt in die richtige Richtung, so die Sozialdemokraten einmütig.

 
 

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