Ruland: Klare Aussagen in Sachen Schulentwicklung vom Kreis vermisst

Veröffentlicht am 18.05.2009 in Bildung

Infostände der jungen Sozialdemokraten zum Thema Bildung

Mayen-Koblenz. Die jungen Sozialdemokraten um ihren Spitzenkandidaten für den Kreistag, Marc Ruland, informierten die Bürgerinnen und Bürger an verschiedenen Infoständen in Mayen-Koblenz über ihre Vorstellung für eine gute Bildung in Mayen-Koblenz. Unterstützt wurden die Jusos von den Bürgermeisterkandidaten für Mendig und Mülheim-Kärlich Hans-Peter Ammel und Axel Holland, die ebenfalls für den Kreistag kandidieren.

Bildung aus einem Guss, beitragsfrei vom Kindergarten bis zur Hochschule, dafür stehen die Sozialdemokraten in Land und Kreis. Aber im Zentrum des Interesses der Bürgerinnen und Bürger an den Infoständen stand die veränderte Schullandschaft. Denn mit der neuen Realschule Plus haben Schülerinnen und Schüler erstmals die Möglichkeit auch an einer Realschule, die zu einer Realschule Plus wurde, das Fachabitur abzulegen. „Hier sind Landrat und Kreistag gefragt, klar zu sagen, wo eine Realschule Plus oder eine Integrierte Gesamtschule (IGS) in Mayen-Koblenz entstehen soll“, so Marc Ruland.

Die Sozialdemokraten sehen den Kreis in der Pflicht, einen umfassenden und konkreten Schulentwicklungsplan vorzulegen. „Was bisher da aus dem Kreishaus vorliegt, ist alles andere als konkret,“ so der Tenor der Sozialdemokraten Ammel und Holland. „Denn solange sich der Kreis in seinem Schulentwicklungsplan nicht auf Standorte für eine IGS oder Realschule Plus im Landkreis festlegt, sind die Chancen, dass ein Antrag für eine IGS beim rheinland-pfälzischen Bildungsministerium Erfolg hat, sehr gering. Und die Leidtragenden sind die Schüler.“

„Der Kreis hat hier mit der Vorlage des neuen Schulentwicklungsplans seine Hausaufgaben nicht ordentlich gemacht und muss nachsitzen. Einfach mehrere Anträge beim rheinland-pfälzischen Bildungsministerium abzugeben, ist zu wenig“, so Ruland abschließend.

 
 

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