Politischer Abend der SPD Mayen-Koblenz:

Veröffentlicht am 20.10.2015 in Pressemitteilung

Kreisbeigeordneter Nauroth informierte über neues Abfallwirtschaftskonzept

 

Andernach. Eines der zentralen Themen, dass die Menschen im Landkreis aktuell beschäftigt, ist das neue Abfallwirtschaftskonzept für Mayen-Koblenz. Aus diesem Grund hatte die SPD Mayen-Koblenz zu einem politischen Abend mit dem Ersten Beigeordneten des Kreises, Burkard Nauroth, sowie der zuständigen Abteilungsleiterin für Umwelt und Bauen in der Kreisverwaltung, Dagmar Menges, eingeladen.

In ihren Redebeiträgen wiesen sowohl Nauroth als auch Menges darauf hin, dass dem jetzigen Abfallkonzept eine umfangreiche Bürgerbefragung im Februar 2012 vorausgegangen war. Ausgehend von den Ergebnissen der Bürgerbefragung sowie der anschließenden großen und parteiübergreifenden Zustimmung im Kreistag habe man sich die Ziele gesetzt, den Anspruch von mehr Nachhaltigkeit im Rahmen einer stark reduzierten Restmüllmenge mit einem verursachergerechten Gebührensystem zu verbinden. Kurzum ließen sich die Ziele des neuen Abfallwirtschaftskonzeptes mit den Worten „Kosten sparen und Umwelt schonen“ zusammenfassen.

Zudem schaffe die Kommunalisierung der Abfallentsorgung durch den Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel auch ein erhebliches wirtschaftliches Potential für den Landkreis. So machte etwa Nauroth in seinem Vortrag deutlich: „Hier entsteht ein neues Unternehmen und mit ihm ein zentraler Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber für unsere Region.“

Bereits seit dem 7. September werden die alten Mülltonnen gegen neue ausgetauscht. Dieser Vorgang soll planmäßig bis zum 17. November abgeschlossen sein und umfasst dabei insgesamt über 400.000 Müllbehälter und 60.000 Haushalte. Angesichts solcher Zahlen zeigten sich die interessierten Gäste beeindruckt über das Volumen dieses „Mammutprojektes“. Ab 2016 wird es seitens des Landkreises Mayen-Koblenz somit drei unterschiedliche Abfallbehälter geben: einen Behälter für Bioabfall mit braunem Deckel, einen Behälter für Restabfall mit grauem Deckel und einen Behälter für Papier mit blauem Deckel. Zudem wird es die Möglichkeit geben, eine gesonderte Windeltonne zu beantragen. Angebote, die nicht im Aufgabenbereich des Landkreises liegen, wie etwa der Gelbe Sack, bleiben auch zukünftig erhalten.

Im Rahmen der Reduzierung des Restabfalls und eines künftig leerungsbezogenen Tarifes ließe sich die Müllentsorgung stärker verursachergerecht durchführen, was niedrigere Gebühren für den durchschnittlichen Müllerzeuger zur Folge haben wird.

Im Anschluss an die Vorträge der beiden Referenten nahmen diese sich ausgiebig Zeit für die Fragen der anwesenden Gäste und konnten dabei auch vereinzelte Sorgen entkräften. Am Ende des Abends stand somit ein rundum positives Fazit. Der Vorsitzende der SPD Mayen-Koblenz, Marc Ruland, MdL, bedankte sich abschließend bei den beiden Referenten: „Wir hoffen, mit unserer Veranstaltung ein Stück weit Aufklärung betrieben und die Bürgerinnen und Bürger über die Vorteile des neuen Konzepts informiert zu haben.“

 
 

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