Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist der Richtige!

Veröffentlicht am 20.05.2021 in Pressemitteilung

Marc Ruland: „96,2 Prozent der SPD stehen hinter ihm“

Beim Bundesparteitag der SPD am 9. Mai stimmten 96,2 Prozent der Delegierten für ihren bereits im Sommer 2020 aufgestellten Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und mit 99 Prozent für den Entwurf ihres Wahlprogrammes.

Olaf Scholz ist seit März 2018 Stellvertreter der Bundeskanzlerin und Bundesminister für Finanzen. 

In seiner Rede bekräftigte Scholz seinen Anspruch auf die Regierungsführung mit den Worten: „Ich bewerbe mich für das Amt des Bundeskanzlers, weil ich davon überzeugt bin: Ich kann das! Außerdem kann ich meine Erfahrung, meine Kraft und meine Ideen einbringen“, unterstrich er und verwies auf seine Zeit als Minister und Vizekanzler sowie als Regierungschef in Hamburg. 

Regieren wolle er an der Spitze einer „breiten Allianz für neuen Fortschritt“. Es brauche die Fähigkeit, Ideen durchzusetzen, einen Regierungsapparat zu steuern und aus Träumen Politik machen zu können. 

Es gehe gerade nach der Pandemie um „Perspektiven für die junge Generation“, aber auch um „die Anerkennung von Lebensleistung durch eine sichere Rente, mit einem verlässlichen und stabilen Rentenniveau“, sagte er. Steuerlich wolle er eine Politik, die kleine und mittlere Einkommen entlaste „und die zugleich Millionäre und Milliardäre stärker für die Finanzierung von öffentlichen Aufgaben heranzieht“. 


Scholz setzt gegen Wohnungsknappheit und hohe Mieten auf ein von einem Bündnis koordiniertes Bauprogramm: „Bezahlbarer Wohnraum für alle“. „Wo Wohnungen knapp sind, da dürfen die Mieten nicht stärker steigen als die Inflation. Er stehe "auf der Seite der ganz normalen Leute“, erklärte Scholz und er strebe 400.000 neue Wohnungen jährlich an, davon 100.000 im sozialen Wohnungsbau.

Scharf attackierte Scholz die politischen Gegner. CDU und CSU seien „verantwortlich für den Fortschrittsstau“. Deshalb sei eine weitere, von der Union geführte Regierung ein Risiko für Wohlstand und Arbeitsplätze und „ein Standortrisiko für unser Land“, so Olaf Scholz. Den Grünen warf er vor, sie setzten darauf, „große Ziele allein würden genügen, um die Zukunft zu gewinnen“. Dabei vernachlässigten sie jedoch praktische Fortschritte. 

Für seine eigene zukünftige Politik nannte er: Mobilität, Klimaschutz, Digitalisierung und Gesundheit. „Wir werden überall in Deutschland Schiene und öffentlichen Nahverkehr ausbauen und die Automobilindustrie des 21. Jahrhunderts aufbauen!“ Er wolle die Wirtschaft bis 2045 klimaneutral machen, jedoch brauche es dafür „handfeste Lösungen mit den Menschen und für alle Menschen, die Deutschlands wirtschaftliche Stärke ausmachen“.

Der am 6. Mai gewählte neue Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD und langjähriger Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Mayen-Koblenz, Marc Ruland zeigte sich von der Wahl des Kanzlerkandidaten Olaf Scholz hoch erfreut: „Mir imponiert sein Pragmatismus, seine Entschlossenheit und Durchsetzungskraft, die er bereits während seiner politischen Laufbahn mehrfach unter Beweis gestellt hat. Die großartige Unterstützung aller Genossinnen und Genossen hat er wirklich verdient! Nicht zuletzt bin ich zuversichtlich, dass er gegenüber den Kanzlerkandidaten von CDU/CSU und Grünen, Laschet und Baerbock, allein schon wegen seines enormen Erfahrungsschatzes an der ‚Front‘ punkten kann“, so der neue SPD-Generalsekretär Marc Ruland.

 
 

Homepage SPD Mayen-Koblenz

News

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Besucher:783577
Heute:54
Online:1