Dr. Alexander Wilhelm: „1. Mai ist gerade während der Corona-Pandemie besonders wichtig.“

Veröffentlicht am 01.05.2020 in Pressemitteilung

Seit 1949 feiern wir in jedem Jahr am 1. Mai den Tag der Arbeit mit unseren Genossinnen und Genossen bei Kundgebungen auf Straßen und Plätzen. 2020 ist das so nicht möglich. Dazu betont der Direktkandidat im Wahlkreis 12 und stellvertretende Vorsitzende der SPD Mayen-Koblenz, Dr. Alexander Wilhelm, Staatssekretär:

„Auch wenn wir den 1. Mai in diesem Jahr leider nicht wie gewohnt gemeinsam miteinander begehen können, ist dieser Tag gerade während der Corona-Pandemie besonders wichtig. Viele Menschen sind durch die Ausbreitung des Virus vor besondere Herausforderungen gestellt. Unverschuldet sind sie von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit betroffen. Das gilt für Beschäftigte ebenso wie für Selbstständige.

Gemeinsam mit unseren Genossinnen und Genossen im Bund greift die SPD-geführte Landesregierung den Bürgerinnen und Bürgern mit vielfältigen Initiativen unter die Arme. Besonders wichtig sind dabei die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes und der erleichterte Zugang zu Sozialhilfen, die die Bundes-SPD durchsetzen konnte. Inzwischen ist auch die Soforthilfe des Landes Rheinland-Pfalz für kleine und mittlere Unternehmen dank des Einsatzes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ISB erfolgreich angelaufen. Aber auch durch die vielen kleineren Projekte und Initiativen, wie die Schaffung von Rückzugsmöglichkeiten für besonders schutzbedürftige Wohnungslose oder die Vermittlung von freiwilligen Helferinnen und Helfern durch die Jobcenter in Koblenz, Cochem und Ahrweiler gelingt es uns in der momentanen Situation direkt und unbürokratisch zu helfen. Gerade die große Zahl an Menschen, die sich während der Corona-Pandemie freiwillig zur Unterstützung der Gesundheitsämter, Fieberambulanzen und Info-Hotlines oder bei der von den Jusos ins Leben gerufenen Nachbarschaftshilfe gemeldet haben zeigt: Trotz des Abstandsgebotes rücken wir im „Zusammenland Rheinland-Pfalz“ noch enger zusammen.

Ob durch Banner und Plakate in unseren Fenstern oder in sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #SolidarischNichtAlleine zeigen wir auch in diesem Jahr unsere Solidarität. Diese gilt aktuell vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Lebensmittelgeschäften, die uns unter eigenem Infektionsrisiko mit dem Lebensnotwendigen versorgen,  dem medizinischen Fachkräften in Kliniken und Pflegeeinrichtungen, dem Personal von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst und den vielen anderen Berufsgruppen, die unser Leben während des „Lock-Downs“ aufrecht erhalten haben. Besonders möchte ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Öffentlichen Gesundheitsdienstes allgemein und der Gesundheitsämter im Speziellen hervorheben. Im alltäglichen Leben stehen sie selten im Fokus, doch gerade während der Krise sehen wir, wie wichtig sie für uns alle sind. Für diesen Einsatz und die hervorragende Arbeit meinen herzlichen Dank!“

 
 

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