„Der Schülerverkehr muss besser werden!“

Veröffentlicht am 26.11.2022 in Pressemitteilung

SPD-Kreisschüler:innenvertreter tauschten sich zur aktuellen Situation im ÖPNV aus

Auf Einladung der SPD Mayen-Koblenz tauschten sich die Kreisschüler:innenvertreter zur aktuellen Situation im ÖPNV aus. Nachdem Marc Ruland, Kreisvorsitzender und Generalsekretär, rund ein Dutzend junge Menschen begrüßt hatte, ging es online per Webex-Schalte zur Sache. Jede und jeder von Ihnen hatte eine Anekdote parat, die die anhaltenden Missstände im ÖPNV des Kreises untermauerten. 

Die Berichte reichten von ortsunkundigen, der deutschen Sprache nicht mächtigen Busfahrerinnen und Busfahrer, die von Kindern teilweise unter Zuhilfenahme eines Übersetzungsprogramms navigiert werden mussten, über eine unsichere und zu schnelle Fahrweise sowie verspätete, ganz ausgefallene oder überfüllte Busse und einzelne Unfallerlebnisse bis hin zu auf der Strecke stehengelassenen Fahrgästen, die ihre Weiterfahrt selbst organisieren mussten. „Die Lage war anfangs sehr chaotisch und dramatisch“, fasste es einer der Teilnehmer zusammen. Der Schülerverkehr sei seit des Fahrplan- und Anbieterwechsels vor rund einem Jahr zwar besser geworden, aber noch lange nicht so zuverlässig und sicher, wie er sein sollte, so das einhellige Fazit. „Nach mehreren Monaten der Umstellungsphase muss es im ÖPNV auch irgendwann mal wieder funktionieren“, resümierte Ruland die erste Runde der Diskussion.

Im zweiten Schritt stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Forderungskatalog zusammen, mit dessen Umsetzung die Situation im Schülerverkehr und insgesamt im ÖPNV nachhaltig verbessert werden soll. Hier wurden unter anderem eine zuverlässige und professionelle Beförderung insbesondere von Kindern sowie ein respektvoller Umgang zwischen Fahrern und Fahrgästen genannt. Aber auch interne Fortbildungen zur Verbesserung der Sprach- und Ortskenntnisse und Sicherheitstrainings zur Vermeidung von Unfallhäufungen wurden gefordert.

Darüber hinaus wurde eine Evaluierung der Nutzung und Überprüfung der Linienführung angeregt, um gegebenenfalls nachsteuern zu können. Die Ergebnisse aus der Diskussion sollen nun verschriftlicht werden, um sie an geeigneter Stelle zu übergeben. Überlegt wurde zum Beispiel, ob die nach wie vor nicht zufriedenstellende Situation im ÖPNV als Tagesordnungspunkt auf einer der nächsten Kreistagssitzungen besprochen und die Jugendlichen zum Thema gehört werden könnten.

 
 

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