„Den Rechten darf in Kandel nicht das Feld überlassen werden“

Veröffentlicht am 22.03.2018 in Pressemitteilung

SPD Rheinland-Pfalz ruft zur Teilnahme an der Kundgebung des Bündnisses „WIR sind Kandel“ auf

 

Die SPD Rheinland-Pfalz unterstützt das breite Bündnis „WIR sind Kandel“ und wird bei dessen Kundgebung am Samstag, den 24. März, um 14 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Kandel mit vielen Vertreterinnen und Vertretern des Landesverbandes und der Landtagsfraktion vor Ort sein, um friedlich zu demonstrieren. Neben Malu Dreyer, Ministerpräsidentin, hat auch der Ehrenvorsitzende der SPD Rheinland-Pfalz, Ministerpräsident a. D. Kurt Beck, sein Kommen angekündigt.

 

Dazu erklärt Alexander Schweitzer, stellvertretender Landesvorsitzender der SPD Rheinland-Pfalz und örtlicher SPD-Landtagsabgeordneter:

 

„Seit dem tragischen gewaltsamen Tod einer jungen Frau im Dezember letzten Jahres ist Kandel zum Sammelpunkt radikaler Gruppen geworden. Woche für Woche instrumentalisieren Rechtsradikale und Rechtsextreme das Geschehene für ihre hasserfüllte, rassistische und menschenverachtende Ideologie. Den Rechten darf in Kandel nicht das Feld überlassen werden. Kandel darf nicht zu einem Wallfahrtsort für rechte Gruppierungen aus dem In- und Ausland werden. Die Menschen in Kandel, die ich als weltoffen, friedlich und tolerant kennenlernen durfte, dürfen nicht alleine gelassen werden.“

 

Auch der Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD, Daniel Stich, wird bei der Kundgebung am Samstag in Kandel vor Ort sein. Er erklärt vorab:

 

„Bereits bei vergangenen Demonstrationen in Kandel marschierten AfD-Politiker, darunter der rheinland-pfälzische AfD-Landtagsabgeordnete Damian Lohr, gemeinsam mit Rechtsextremen der ‚Identitären Bewegung‘. Solch einen Schulterschluss der AfD mit dem rechten Spektrum wird es wohl auch diese Woche wieder geben – vermutlich sogar noch ausgeprägter. Das nehmen wir nicht einfach so hin. Wir empfinden es als starkes Zeichen, dass die Menschen in Kandel aufstehen und sich Hass, Hetze und Ausgrenzung entgegenstellen. Auf die Unterstützung der demokratischen Kräfte in unserem Land können sie sich dabei verlassen. Auch wir, die Genossinnen und Genossen der SPD Rheinland-Pfalz, sind Kandel!“

 
 

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