„Das Leben der Menschen zu verbessern bedeutet, die Grundfeste unserer Demokratie zu verteidigen!“

Veröffentlicht am 06.05.2017 in Pressemitteilung

Sozialdemokraten begehen 1. Mai-Feiertag im Plaidter Rauscherpark

 

Wahlkreis/Mainz. Dass das Familienfest der Sozialdemokraten zum Tag der Arbeit am 1. Mai im Plaidter Rauscherpark stattfindet, ist inzwischen eine liebgewonnene Tradition. So erschienen auch in diesem Jahr trotz Regenwetter und wenig frühlingshafter Temperaturen zahlreiche Mitglieder der regionalen Sozialdemokratie sowie Gewerkschaftsmitglieder, Freunde und Familien, um miteinander Zeit zu verbringen und den Reden des örtlichen Landtagsabgeordneten Marc Ruland sowie der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, zu lauschen. Zuvor begrüßten der Ortsvereinsvorsitzende Hagen Ingo Bretz und Bürgermeister Willi Anheier die zahlreichen Gäste.

Ruland verwies vor allem auf die historische Bedeutung des Tags der Arbeit und machte deutlich, dass die Errungenschaften der Arbeiterbewegung in den letzten 150 Jahren keineswegs selbstverständlich und für alle Zeit in Stein gemeißelt seien. Insbesondere über die Situation im Nachbarland Frankreich zeigte sich Ruland besorgt und verwies dabei auf die jüngsten Entwicklungen um die AfD. Der Kampf gegen die Rechtspopulisten und Rechtsextreme sei seit anderthalb Jahrhunderten Wesenskern der Sozialdemokratie: „Wir wollen das Leben der Menschen in unserem Land verbessern und das heißt auch, die Grundlage für ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, in dem Angstmacherei, Populismus und allzu einfache Antworten nicht gedeihen können.“

Auch Andrea Nahles hob in ihrer Rede den wechselseitigen Respekt in der Gesellschaft hoch. Respekt bedeute dabei immer auch Anerkennung und Wertschätzung für geleistete Arbeit, die sich nicht zuletzt auch in guten und fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen ausdrücke. Dies sei zudem auch die wesentliche Grundlage für ein gutes Auskommen im Alter und eine lebensstandardsichernde Rente, so das Fazit der Bundesarbeitsministerin. Mit Blick auf die kommende Bundestagswahl werde die SPD alles tun, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen der hart arbeitenden Menschen weiter zu verbessern. „Die Chancen hierfür stehen gut und wir sind optimistisch, dass es im kommenden Herbst heißen wird: Zeit für Martin Schulz und Zeit für Gerechtigkeit“, so das einstimmige Fazit von Nahles und Ruland. 

 
 

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