Bürgerempfang der SPD Maifeld mit Roger Lewentz

Veröffentlicht am 28.02.2016 in Pressemitteilung

Der rheinland-pfälzische SPD Vorsitzende Roger Lewentz (2. v.l.) zusammen mit dem Vorsitzenden der SPD Maifeld, Max Mumm

Integration von Flüchtlingen – das Maifeld zeigt wie es geht. Dieses Lob des SPD-Landesvorsitzenden und Innenministers hörten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger gerne.

Polch. Zum zweiten Mal führte die SPD Maifeld ihren jährlichen Bürgerempfang durch. Mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl stand daher die Veranstaltung thematisch deutlich im Zeichen des Umganges mit dem Flüchtlingszustrom nach Rheinland-Pfalz und insbesondere in unsere Maifeld-Region. Die Begrüßung übernahm Maximilian Mumm, der als Vorsitzender der SPD Maifeld und Bürgermeister der Verbandsgemeinde über das aktuelle Lagebild der bis jetzt ca. 270 aufgenommenen Flüchtlinge aus „erster Hand“ informieren konnte. Er betonte dabei, dass die positiven Entwicklungen in diesem Themenfeld auch das Ergebnis eines konstruktiven Miteinanders aller Fraktionen im Rat sei. In diesem Zusammenhang bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit und zeigte sich optimistisch, die Arbeit im Sinne und zum Wohle der Bürger des Maifeldes gemeinsam fortzusetzen.

Auch Dr. Dieter Puschke, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat, knüpfte mit seiner anschließenden Rede an das Thema Flüchtlinge an. Er erinnerte an die historischen Entwicklungen, die nach dem Krieg zur Gründung einer gemeinsamen Wertegemeinschaft führten, die in den letzten Jahrzehnten Integration gelebt und vorgelebt hat und die heute – in Form der Europäischen Union - vor einer Zerreißprobe stehe. Aber auch in der Bundespolitik erzeugten die unterschiedlichen politischen Lösungsansätze innerhalb der CDU/CSU Risse, wo Geschlossenheit Gebot der Stunde wäre. Es zeige sich, dass die Bundeskanzlerin offensichtlich nicht die notwendige, geschlossene Rückendeckung ihrer Partei genieße.  Damit, so Puschke, entstehe „…ein Vertrauensschaden in der Bevölkerung, der als Kollateralschaden in Kauf genommen wird.“ Er appellierte eindringlich, das Feld nicht den rechtspopulistischen Stimmungsmachern zu überlassen.

Martina Luig-Kaspari, Direktkandidatin der SPD für die kommende Landtagswahl, verdeutlichte im Rahmen ihrer persönlichen Vorstellung, das die sozialdemokratische Politik in Rheinland-Pfalz für die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen – und damit meinte sie nicht nur die Aufnahme der Flüchtlinge – ein festes, tragendes Fundament geschaffen habe. Die Sozial- und Bildungspolitik biete Familien, unabhängig von der Höhe des Einkommens, eine Chancengerechtigkeit um die uns andere Bundesländer beneiden. Viele weitere Projekte möchte Luig-Kaspari aktiv als zukünftige Abgeordnete begleiten und mitgestalten: Die Einführung eines Pflegemanagers, der Familien individuell bei der Bewältigung von Fragen der Betreuung älter werdender Angehöriger begleiten wird, der Ausbau von Kindertagesstätten, die Betreuung von Grundschülern im Rahmen einer „Betreuungsgarantie“ zur Entlastung berufstätiger Eltern und die Schaffung eines sogenannten Meister-Bonus ergänzend zum Meister-Bafög, analog zum gebührenfreien Studium. Als engagierte Sozialpolitikerin, mit viel Erfahrung in der professioneller Jugend- und Sozialarbeit, wird sie sicher einen guten Beitrag dazu leisten können.

Höhepunkt der kurzweiligen Veranstaltung war der Auftritt des gut aufgelegten und grundoptimistischen rheinlandpfälzischen SPD-Vorsitzenden Roger Lewentz, der als Innenminister von Rheinland-Pfalz in den vergangenen Monaten ein hohes Maß an politischer Verantwortung für die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Thema Flüchtlinge im Lande aber auch im Bund übernommen hat. Das Land Rheinland-Pfalz habe die seit Sommer vergangenen Jahres aufgenommenen 60.000 Menschen mit Hilfe staatlicher, aber vor allem auch mit Hilfe der vielen ehrenamtlich tätigen Organisationen sozial verantwortungsvoll unterbringen können. Wie auch seine Vorredner betonte er, dass dies auf weitere Sicht nur gelingen könne, wenn auch unsere europäischen Nachbarn ihren Teil dazu beitragen. Wie in guten Zeiten, so muss Europa besonders in der jetzt schwierigen Zeit Gemeinschaft und ein gelebtes Wertegerüst beweisen. Dabei sei es auch nicht hilfreich, wenn der CDU/CSU Koalitions- und Regierungspartner auf Bundesebene durch fehlende Geschlossenheit in der Flüchtlingsfrage die gemeinsame Linie und damit die Glaubwürdigkeit der Kanzlerin im Ausland in Frage stelle.
Lewentz zeigte sich voll des Lobes für die die Art und Weise wie die Herausforderungen auf der Ebene der Verbandsgemeinde Maifeld angepackt werden.  Die Handschrift von Bürgermeister Maximilian Mumm mache den Ansatz zu einem Beispiel für „Best Practice“, also einer vorbildlichen Vorgehensweise mit Beispielcharakter, auf welches er als zuständiger Minister immer wieder im Gespräch mit anderen Kommunen hinweise.
Die sozialdemokratische Politik der vergangenen zwei Jahrzehnte in den Bereichen Familie, Bildung, Wirtschaft und Beschäftigung habe den Grundstein dafür gelegt, dass Rheinland-Pfalz in diesen Feldern regelmäßig Spitzenplätze in Vergleichen mit anderen Bundesländern einnehme. Es gelte nun, so Roger Lewentz, diese Entwicklung „wieder in Regierungsverantwortung in den nächsten fünf Jahren fortzusetzen“.

 
 

Homepage SPD Maifeld

News

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Besucher:783577
Heute:31
Online:1