Alte Propstei Kruft ein Kleinod Pellenzer Geschichte

Veröffentlicht am 04.03.2012 in Pressemitteilung

Andrea - Probstei Kruft

Andrea Nahles wirbt für Unterstützung des Förderkreises zur Restaurierung des geschichtsträchtigen ehemaligen Pfarrhauses

KRUFT: „Unser Ziel ist eine gute Stube für Kruft.“ Engagiert präsentiert Architektin Eva Steinberger-Theisen die Rettungsarbeiten für die barocke Propstei in Kruft aus dem 18. Jahrhundert. Die Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles bewundert zunächst das Eingangsportal zu dem auf dessen Giebelkrönung das Wappen des Erbauers Abt Michael Godarth noch erkennbar ist. In dem 33,5 Meter langen und acht Meter breiten Haus existieren das noch erhaltene Bauholz aus der zweiten Dekade des 18. Jahrhunderts sowie zahlreiche Stuckornamente und eine alte Deckenmalerei in der Kapelle des Gebäudes, das ab 1826 als Schule diente. „Ich kann sehr gut verstehen, dass man dieses Kleinod erhalten will und werde mich gerne dafür einsetzen“, erklärt Nahles nach einem Rundgang.“

Mindestens zwei Millionen Euro wird der Förderkreis „Alte Propstei“ für die umfangreichen Sanierungsarbeiten auftreiben müssen. Dass dies ohne staatliche Hilfe nicht geht, ist allen Beteiligten klar. „Der Zuschuss des Denkmalamtes beträgt zehn Prozent“ berichtet Eva Steinberger Theisen, für den Rest suchen wir neben Mitgliedern für den Förderverein natürlich noch weitere Unterstützung. „Ich finde schon das bisherige Engagement des Vereins beispielhaft. Sie haben dafür gesorgt, dass das Gebäude überhaupt gerettet werden kann, indem sie das Geld für ein neues Dach organisiert haben. Ich freue mich schon jetzt darauf, dass dieses bemerkenswert schöne Gebäude irgendwann wieder eine sinnvolle Nutzung erfährt.“

 
 

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