Juniorwahl 2009 macht Politik (be- )greifbar

Veröffentlicht am 16.02.2009 in Aktuell

Clemens Hoch ermuntert die Schulen in der Region zur Teilnahme

Wie funktioniert die Demokratie? Wie bilden sich Politiker ihre Meinung?
Und wie funktioniert eine Wahl? Sich diesen und vielen Fragen mehr zu stellen, dazu ruft der Landtagsabgeordnete Clemens Hoch alle Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 7 auf.

Parallel zu den Europa- und Bundestagswahlen 2009 sind die rheinland- pfälzischen Schulen gefragt, ihre Schülerinnen und Schüler demokratische Wahlen üben und erleben zu lassen. „Ich möchte Schülerinnen und Schüler wie Lehrkräfte dazu ermuntern, Politik
als Schulfach zu besetzen. Mit den Juniorwahlen 2009 erhalten die Schulen zum 11. Mal in Folge die Chance, einen Beitrag zur politischen Sozialisation von Jugendlichen zu leisten und für sie Politik lebendig zu machen.“

Längst sei die Teilnahme an demokratischen Prozessen nicht mehr selbstverständlich, bedauerte Clemens Hoch und stellte klar, „dass vor allem die Schulen in der Lage sind Kindern zu verdeutlichen, dass Demokratie nicht selbstverständlich und kein Selbstläufer ist.“ Die Juniorwahl bedeutet allerdings mehr als nur wählen. Die Juniorwahl macht Demokratie zum Schulfach. Parallel zu den Europa- und Bundestagswahlen werden im Unterricht simulierte Wahlen inhaltlich vorbereitet und durchgeführt. Etwa einen Monat begleiten die Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7 aller Schulformen das Projekt. Der Schwerpunkt des Projektes Juniorwahl liegt in der politischen Bildung. Hierfür stehen den Lehrerinnen und Lehrern zahlreiche spezielle handlungs- und produktorientierte Unterrichtsvorschläge zum Thema "Wahlen und Demokratie" als Anregung und Ergänzung zur Verfügung. Die Juniorwahl ist keine Wahl, sondern ein handlungsorientiertes Konzept zur politischen Bildung: am Ende des Unterrichts steht keine lassenarbeit, sondern der Wahlakt auf dem Stundenplan. Clemens Hoch: „Das Projekt möchte Schülerinnen und Schüler an Prozesse der demokratischen Willensbildung heranführen und sie auf die künftige Partizipation innerhalb des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland vorbereiten. Der fundierte Meinungsbildungsprozess, das Üben, Entscheidungen zu treffen und sich eine eigene Meinung zu bilden, steht dabei im Vordergrund. Wahlbeteiligung wird dabei verstanden als erster - notwendiger - Schritt zu einer umfassenderen politischen Beteiligung.“
  • Interessierte Schulen können Ihre Bewerbung an folgende Adresse senden:
Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Referat 9323 Mittlere Bleiche 61 55116 Mainz E- Mail: frank.schnadthorst(at)mbwjk.rlp.de Weiter Informationen zum Projekt stehen auch auf der Homepage von Kumulus e.V. unter http://www.juniorwahl.de zur Verfügung.
 
 

Homepage SPD Mayen-Koblenz

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