Politischer Aschermittwoch 2010

Veröffentlicht am 19.02.2010 in Landespolitik

Im voll besetzten Mainzer Schloss warteten mehr als 700 Gäste am Aschermittwoch gespannt auf die Rede des Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Kurt Beck. Nach der Begrüßung der stellvertretenden Landesvorsitzenden Doris Ahnen und einer musikalischen Einführung durch das Blasorchester Harmonie Worms- Herrnsheim begeisterte Kurt Beck seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit einer engagierten und leidenschaftlichen Rede.

Nachdrücklich betonte er die Unterstützung für die Opelaner: „Wir sind bereit, mit Bürgschaften zu helfen, wir werden aber nur zu einer Einigung mit General Motors kommen, wenn es eine Grundübereinstimmung mit der Arbeitnehmerseite gibt.“ Eine positive Bilanz zog Beck für Rheinland- Pfalz, das sich „in der wirtschaftlichen Spitzengruppe der Länder“ befinde und die drittniedrigste Arbeitslosenquote im Bundesvergleich aufweise. „Dafür haben wir hart gearbeitet und dafür werden wir auch in Zukunft kämpfen.“

Kurt Beck machte deutlich, dass die SPD Rheinland- Pfalz in 19 Regierungsjahren weit nach vorne gebracht hat. Im Ländervergleich liegen wir trotz schwieriger Zeiten an drittbester Stelle. Bundesweit einmalig sei, dass ab August 2010 alle Kindergartenbeiträge, auch die für Zweijährige, übernommen würden. „Darauf können wir stolz sein.“ Die schwarz- gelbe Bundesregierung kritisierte er scharf . Die ersten 111 Tage seien von „Chaos und Streit in allen wichtigen Politikfeldern“ beherrscht. Besorgt zeigte sich Beck insbesondere über die aktuelle Hartz IV- Debatte und das unwürdige Menschenbild, das dadurch gezeichnet würde. Das Bundesverfassungsgericht habe mit seinem Urteil allen Forderungen eine Absage erteilt, die das Lohnabstandsgebot durch eine Absenkung der Grundsicherung herstellen wollten. „Was wir jetzt brauchen, sind Mindestlöhne und anständige Tariflöhne, statt unten noch mehr wegzukürzen“, forderte Beck.

Impressionen

 
 

Homepage SPD Mayen-Koblenz

News

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Besucher:783577
Heute:121
Online:2