Schulsozialarbeit an der Regionalen Schule Pellenz in Plaidt

Veröffentlicht am 24.04.2009 in Bildung

MdL Hoch begrüßt Förderung aus Mainz

„Ich stelle mit großer Zufriedenheit fest, dass die Investitionen des Landes in die Schulsozialarbeit der Schulen unserer Region große Fortschritte machen“, erklärte Clemens Hoch nach einem Schreiben des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur. „Jetzt bekommt auch die Regionale Schule Pellenz in Plaidt eine 15.300 Euro umfassende finanzielle Unterstützung.“

Hoch erklärte weiter, er betrachte es als eine der ersten Pflichten einer soliden Schul- und Bildungspolitik, Mittel für eine effektive Schulsozialarbeit bereit zu stellen und stellte fest: „Wir haben in der Region in diesem Bereich große Fortschritte auch deshalb gemacht, weil das Land sich hier in die Pflicht hat nehmen lassen und zu seinem Wort steht.
Unter Schulsozialarbeit werden sämtliche Aktivitäten und Ansätze einer dauerhaft vereinbarten gleichberechtigten Kooperation von Jugendhilfe und Schule - bzw. von Fachkräften der Jugendhilfe einerseits und Lehrkräften andererseits - verstanden, durch die sozialpädagogisches Handeln an den Schule selbst sowie im Umfeld der Schule ermöglicht wird.
Hoch fasste noch einmal die Ziele einer effektiven Schulsozialarbeit zusammen: „Schulsozialarbeit soll den Schülerinnen und Schülern helfen, ihre Persönlichkeit besser zu entwickeln und ihre soziale Kompetenz zu fördern. Die dafür eingestellten Fachkräfte sollen die Kinder und Jugendlichen bei Lebenskrisen und Konflikten in Schule und Familie unterstützen.“ Daneben, so Hoch, führe eine gute Schulsozialarbeit auch immer zu einem besseren Miteinander an den Schulen selbst und entlaste nicht zuletzt die Lehrkräfte, die immer häufiger auch eine psychologische Unterstützung ihrer Schüler gewährleisteten.
Nicht zuletzt wies Clemens Hoch darauf hin, dass ein guter Schulsozialarbeiter auch für die Eltern da sei. Sie zum Mitarbeiten zu bewegen und sie aufmerksam zu machen auf Probleme, die es möglicherweise in der Schulzeit der Eltern noch gar nicht gegeben habe, sei eine wichtige Aufgabe. Dazu gehöre, dass die Schulsozialarbeit die Eltern auch in ihrer Erziehung unterstützt und die Angebote im Bereich der Hilfen zur Erziehung des Jugendschutzes transparent mache. „Es ist wichtiger denn je, dass sich unsere Jugend, dass sich Schülerinnen und Schüler in der schwierigen Phase des Erwachsen Werdens nicht allein gelassen fühlen. Dazu braucht es ein gutes Netzwerk, vor allem aber auch ein offenes Ohr. Schulsozialarbeit kann dies leisten.“

 
 

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